Aufnahme von Fundtieren – Neuerungen ab 2018

Blick in die Katzen-Quarantänestation

Wir waren bereits im Jahre 2016 in Verhandlung mit den umliegenden Städten und Gemeinden, um eine Aktualisierung unserer Fundtierverträge durchzusetzen. Wir müssen hier in die Zukunft blicken und uns auf finanziell sichere Beine stellen.

Vielleicht haben Sie auch schon in den Medien verfolgt, dass jedes 2. Tierheim in Deutschland in seiner Existenz aufgrund fehlenden Geldes bedroht ist. Zwar ist es gesetzlich geregelt, dass die Verantwortung für Fundsachen - und dazu gehören eben auch Tiere - bei den Kommunen liegt, doch die meisten Städte beauftragen Tierschutzvereine mit der Betreuung und Vermittlung.

Das Resultat:

Städte und Vereine feilschen um die Definition „Fundtier“, zudem gibt es kein einheitliches Abrechnungsmodell. Gleichzeitig steigt die Zahl der im Heim lebenden Tiere stetig und damit auch die anfallenden Kosten, von denen die Kommunen in der Praxis nur etwa ein Viertel übernehmen. Es fehlen verbindliche und klare Vorschriften über die Dauer und Höhe der Aufwandserstattung und über die Zuständigkeiten.

Letztlich sind Tierheime unentbehrliche Einrichtungen, die öffentliche Tierschutzaufgaben erfüllen und gleichzeitig sparen Städte und Kommunen enorm Steuergelder ein, denn andernfalls müssten sie vollständig für gefundene oder sichergestellte Tiere aufkommen.

Wir wissen, dass viele der Städte und Gemeinden zuerst etwas geschockt auf unser Anliegen reagiert haben, denn von gerade mal ein paar hundert Euro Pauschale im Jahr, die in keinem Fall auch nur ansatzweise die Kosten der Fundtieraufnahme gedeckt hat, müssen wir im Jahre 2018 die jährliche Pauschale auf 47,25 €-Cent pro Einwohner erhöhen.

Daher hat sich bereits seit 2017 bezüglich der Tieraufnahme einiges geändert.

 

1. Stand 31.12.2017 ist, dass wir noch Fundtiere von folgenden Städten und  Gemeinden  ab 01.01.2018 aufnehmen werden:

Stadt Bad Kreuznach incl. Bad Münster am Stein-Ebernburg
Verbandsgemeinde Bad Kreuznach Land
Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel
Verbandsgemeinde Rüdesheim
Verbandsgemeinde Stromberg
Verbandsgemeinde Wöllstein.

 

2. Ab 2018 hat die Verbandsgemeinde Langenlonsheim die Fundtierbetreuung anders geregelt und diese Tiere können nicht mehr bei uns abgegeben  werden.

 

3. Bereits seit Jahresbeginn 2017 haben folgende Verbandsgemeinden ihre  Verträge mit uns auf Grund der Kosten nicht verlängert:

Verbandsgemeinde Bad Sobernheim
Verbandsgemeinde Kastellaun
Verbandsgemeinde Kirchberg
Verbandsgemeinde Meisenheim
Verbandsgemeinde Rheinböllen
Verbandsgemeinde Simmern

 

Bitte wenden Sie sich für Fundtiere aus den unter 2. und 3. genannten Gemeinden an die Ordnungsämter Ihrer Verbandsgemeinden und erfahren Sie dort, in welches Tierheim Sie die gefundenen oder verletzten Tiere bringen können.
Bitte wenden Sie sich auch bei Abgabetieren zunächst an die ab 2018 für Sie zuständigen Vereine.

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